Dass
hatr.org so schnell positive Resonanz in der Online-Presse gefunden hat, ist für mich einerseits doch etwas überraschend andererseits macht es sichtbar, dass es mehr Trolle gibt als ich vermutet habe. Das ging wohl dem Journalisten Niels Boeing bei heise.de ähnlich:
"Das Web ist an sich eine großartige Sache. Man kann darin eine Menge schlaue Dinge erfahren und sich die Zeit vertreiben, man kann es stundenlang ausdrucken, und man kann darin auch seine grundgesetzlich verbriefte Meinungsfreiheit ausleben. Wahlweise als Blogger oder als kommentierender Leser.
Was letztere Fraktion manchmal so produziert, erinnert mich an ein digitales Bosnien: Da dachte man, man lebe in einem zivilisierten Land, und plötzlich blickt man in Abgründe. Ressentiments, Aggression, Hass. Ruckzuck werden verbale Messer gewetzt. Wie benehmen diese Leute sich eigentlich in der Offline-Welt, frage ich mich oft?"
Ja, das frage ich mich auch des Öfteren. Aber vor allem verdeutlicht die große Anzahl zweifellos, dass von Ausnahmen keine Rede sein kann. Und ist folglich auch ein weiterer Beleg für das schwanzgesteuerte Denken vieler - nee - definitiv
zu vieler Männer.
PRESSE:
Spiegel - derStandard - heise.de - Süddeutsche Zeitung - Der Postillon
QUELLE:
Medienelite
Scheiße zu Geld machen, ist wirklich 'ne geniale Idee. :D